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DESCRIPTION:Diskussionsveranstaltung mit der Partei "Die Grünen" 21.Februar
  2011 19:00 Uhr "Wohnungsnot in Berlin !" Soziale Politik in Berlin in Gef
 ahr ? Ort: "Spiegelsalon" Friedbergstr. 29 (Amtsgericht Charlottenburg-5 m
 in) Veranstalter: Ihre BI Charlottenburg gegen Vertreibung und Mietenspeku
 lation\, c/o R.Sanden Das Stadtthema des Jahres in Berlin! - Von der Wohnu
 ngsfrage zur Wohnungsnot - Dies ist eine aktuelle Chronik des Niedergangs 
 des Wohnens und der Wohnungskultur in Berlin. Spiegel der Tagespresse Tage
 sspiegel 06.08.2010: „Wohnungen im Zentrum werden knapp\; Mieten steigen\,
  weil kaum noch gebaut wird und die Zahl der Haushalte in der Stadt zunimm
 t.“Weiter ist zu lesen\, dass lt. Statistischem Landesamt seit 2000 rund 1
 66.000 zusätzliche Haushalte neu gegründet wurden. Weiter heißt es\, dass 
 Städtereisende gerne in Berlin Zweitwohnungen kaufen. Bei Mieterwechsel we
 rden Wohnungen mit einem Aufschlag von 20% bis 30% neu vergeben.Tagesspieg
 el 09.10.2010: „Mieterverein:Fast jeder Dritte müsste umziehen.Die geplant
 e Mietrechtsreform mit energetischen Sanierungen im Altbaubestand und ansc
 hließenden Mieterhöhungen können viele Haushalte nicht bezahlen. Empfänger
  von ALG II und Mieter mit geringen Einkünften müssten deshalb nach Sanier
 ung oft ausziehen\, in Berlin Schätzungen zufolge 30% der Haushalte. Klein
 ere billige Wohnungen im Zentrum sind Mangelware. Durchschnittliche Berlin
 er Haushaltseinkommen von brutto €1.500 reichen nicht für teure Wohnungen.
  Da gleichzeitig die Zahl der Haushalte steigt\, steigen auch die Mieten s
 tark. Lt. Investitionsbank (IBB) ist eine Welle von Luxussanierungen und S
 pekulationen mit Wohnhäusern im Zentrum zu verzeichnen. Der Stadtsoziologe
  Häusermann spricht von „Gentrifizierung“\, also von Vertreibung ärmerer E
 inwohner durch Besserverdienende\, besonders im Zentrum. In der Innenstadt
  gibt es nach dem neuesten Berichten der Investitionsbank (IBB) so gut wie
  keine leer stehenden Wohnungen mehr. Mietanspannung nicht nur bei Mietwoh
 nungen\, sondern auch bei Eigentumswohnungen und Eigenheimen! Der Verband 
 Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen meldet einen Wohnungsleerstan
 d von noch gut 3 %!“Tagesspiegel 06.11.2010: „Die Angst vor dem unbändigen
  Investor“Der Unmut gegen die Wohnungspolitik zu Lasten von Altmietern wäc
 hst (Stichwort Gentrifizierung). Am Beispiel Prenzlauer Berg\, das auch be
 sonders den Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf betrifft\, heißt es: “Die me
 isten Hauseigentümer in Prenzlauer Berg seien heute professionell organisi
 erte Immobilienunternehmen mit entsprechenden Renditeerwartungen. Die Umwa
 ndlung von Miet-in gehobene\, wesentlich lukrativere Eigentumswohnungen is
 t derzeit beliebte Praxis.“Berliner Zeitung 17.11.2010: „Mieten steigen im
 mer stärker. Die Preise\, die beim Abschluss neuer Mietverträge vereinbart
  wurden\, lagen im Schnitt etwa 9\,8% über den Mieten bei bestehenden Vert
 rägen. Am teuersten sind neu angemietete Wohnungen in Charlottenburg-Wilme
 rsdorf und in Friedrichshain-Kreuzberg (maximal über €10 kalt).Berlin rück
 t damit weiter an die teuersten Städte Deutschlands!“Tagesspiegel 17.11.20
 10: „2015 droht Wohnungsnot in ganz Berlin.In zwei\, spätestens vier Jahre
 n wird es fast so viele Haushalte in Berlin geben\, wie Wohnungen. Dann he
 rrscht Wohnungsnot.“ Es heißt weiter im Text\, dass schon heute in Stadtte
 ilen wie Wilmersdorf nur noch 1\,6% der Wohnungen keine Mieter haben. Der 
 Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen (BBU) fordert den Sen
 at auf\, den Wohnungsbau anzukurbeln. Er warf der SPD vor\, „zu wenig Fant
 asie“ zu entwickeln und kritisiert die Vorschläge vom Parteitag. Eine Wohn
 ungsnot droht lt. BBU deshalb\, weil es bis zum Jahr 2015 rd\, 50.000 mehr
  Haushalte geben wird\, jährlich aber nur 3.500neue Wohnungen gebaut werde
 n. Zum Druck auf den Wohnungsmarkt heißt es weiter\, dass die Mieten doppe
 lt so schnell wie die Verbraucherpreise stiegen. Auch der neue Marktberich
 t des IVDs belegt Spitzenmieten von über €10 (kalt) in Prenzelberg/Pankow 
 u. Mitte (beide €11\,50)\, in Charlottenburg (€10\,50) und sogar in Lichte
 nberg (€10\,61).Tagesspiegel Nov.2010: „Berlin macht auf München“„Auf dem 
 Berliner Immobilienmarkt herrschen zum Teil Münchener Verhältnisse\,“ so d
 er Immobilien Verband Deutschland (IVD). Besonders steigen die Preise von 
 kleinen\, sanierten Wohnungen in Altbauten und die Mieten in bevorzugten W
 ohnlagen. Dazu gehört das sog. „alte Westberlin“ und läuft dem Prenzlauer 
 Berg als begehrtester Wohnlage des „neuen Berlin“ den Rang ab. Die höchste
 n Mieten bezahlt man im Westen\, bezahlt von Neuberliner mit Beschäftigung
 \, die aus anderen Ballungsgebieten hohe Mieten gewohnt sind (so IVD).Tage
 sspiegel 19.11.2010: „Brennpunkt Boomtown-Steigende Mieten und Wohnungsnot
 Berlin muss wieder den Wohnungsbau fördern.“ An anderer Stelle heißt es: „
 ...in manchen Stadtteilen nähern sich die Kosten für das knappe Gut Wohnen
  langsam Münchner Verhältnissen an.“ Und weiter: „Steigende Mieten und Ver
 drängung - das ist eine brisante Mischung.“Tagesspiegel 20.11.2010: „Gesuc
 ht: preiswerte Wohnungen - Stadtforum diskutiert über Strategien gegen ste
 igende Mieten und Verdrängung in der Innenstadt. Dazu erklärt die Bausenat
 orin Junge-Reyer\, sie wolle „die innere Stadt als Wohnort für alle sozial
 en Gruppen sichern.“ Es gebe „ausreichend Wohnraum in der Stadt“\, aber di
 e Innenstadt sei nun einmal „attraktiv für Zuzügler.“ Aber „eine Neuauflag
 e des sozialen Wohnungsbaus (werde) es nicht geben“ (Anm.: Unruhe im Saal)
 . Wohnungen zur Miete in der Innenstadt müssen „für mittlere Einkommen err
 eichbar“ bleiben\, so die Senatorin weiter. Und schließlich noch: Es gelte
  „Lebensqualität und lebenswerte Umstände zu schaffen. Dazu muss man nicht
  an den Stadtrand ziehen müssen.“Dazu der Tagesspiegel: „Konkrete Handlung
 sschritte benannte die Senatorin jedoch nicht. es blieb bei Gemeinplätzen:
  „ Die Veränderung gehört zum Markenkern Berlins“ (Junger-Reyer) und weite
 r:.....der Senat wolle\, die Vielgestaltigkeit der Kieze zu einem Markenze
 ichen Berlins ausbauen“ (J.-R.).Dazu der Tagesspiegel: „Wie diese Vielgest
 altigkeit beispielsweise mit dem für ganz Berlin verkündeten Leitbild der 
 „sozialen Stadt“ zusammen passt unter anderem mit der sozialen Mischung oh
 ne Ausschließlich der einkommensschwachen Schicht blieb offen.“Die Schluss
 worte Junge-Reyers lauteten: „Berlin ist Lebensqualität\, Freiheit und Zuk
 unft.“Dazu der Tagesspiegel: „Ein stadtplanerisches Programm sieht anders 
 aus.“ -Zusammenfassung insgesamt hergestellt von Rolf Sanden\, Berlin 8.De
 z. 2010
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