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DESCRIPTION:Herzlich Willkommen – endlich wieder in 2022! Zum 3. Tag des of
 fenen WestkreuzGartens am LANGEN TAG DER STADTNATUR Samstag 11. Juni 2022 
 von 14 – 18 Uhr Wenn sich am LANGEN TAG DER STADTNATUR zum dritten Mal die
  Westkreuzgärten öffnen\, erwartet die Besucherinnen und Besucher im Charl
 ottenburger Gartenparadies eine Überraschung im grünen Idyll. Wir Gärtner 
 am Westkreuz laden Sie herzlich ein\, das grüne Paradies im Herzen Charlot
 tenburgs kennenzulernen und mit uns zu teilen. Wir freuen uns auf Ihren Be
 such! Aktuelles gibt es unter: http://westkreuzgarten.de .................
 ..........................................................................
 ....... Stellungnahme des Arbeitskreises WestkreuzGarten Wir begrüßen den 
 Änderungsentwurf „Grünfläche anstelle einer Bebauung / Nachverdichtung“\, 
 jedoch unter vollständigem Erhalt der bestehenden kleingärtnerischen Nutzu
 ng und Ergänzung des Stempels für „Kleingarten“ im Flächennutzungsplan. Ke
 ine Versiegelung zu Wohnzwecken Verdichtung ohne notwendige Infrastrukture
 rweiterung: Eine bauliche Nutzung führt zu einer erheblichen zusätzlichen 
 Verdichtung mit Wohnbauten in einem ohnehin verdichteten und einem\, einer
  zunehmenden Verdichtung (im Bau befindliche Neubauten an Gervinusstraße\,
  Heilbronner Straße) ausgesetzten Stadtquartier. Die bestehende Infrastruk
 tur in der Umgebung ist dafür nicht ausreichend und auch nicht erweiterung
 sfähig: Kindergärten und Schulen im Kiez stoßen aktuell schon an ihre Kapa
 zitätsgrenzen / Flächen für mehrere Hundert zusätzlicher PKW stehen nicht 
 zur Verfügung. Verschattung und Lärmemissionen: Des Weiteren führt eine Be
 bauung in der investorenseitig kommunizierten Höhe entlang der Rönnestraße
  zu einer weitgehenden Verschattung der Bestandsbebauung in der Rönnestraß
 e und damit zu einer erheblichen Wohnqualitätsminderung. Auch ist mit eine
 r deutlichen Verstärkung von Lärmemissionen durch die S-Bahn zu rechnen\, 
 weil die auf dem Gleiskörper in unmittelbarer Gleisnähe aufstehenden Gebäu
 de einen Echoeffekt bewirken werden. Problem. Erschließung: Eine ausreiche
 nde Erschließung des Geländes durch Zuwegung über die Holtzendorffstraße i
 st für ein neues Stadtviertel mit rund 800 Wohnungen nicht darzustellen. K
 eine Entlastung für Mietwohnungsmarkt: Der Wohnungsbau an dieser Stelle wü
 rde auch keine nennenswerte Entlastung für den mittel- bis niedrigpreisige
 n Mietwohnungsmarkt schaffen\, weil das Bauen wegen der lokalen Besonderhe
 iten (Bau auf einem 5 Meter erhöhten Gleiskörper in unmittelbarer Nähe von
  Gleistrassen) sehr teuer würde und die Quersubventionierung von ca. 250 –
  300 Sozialwohnungen zusätzlich die Kosten für die Wohnungen in die Höhe t
 riebe\, so dass kein moderates Mietenniveau der übrigen Wohnungen zu erwar
 ten wäre (soweit diese überhaupt dem Mietermarkt zur Verfügung stünden). V
 erbaut Optionen für neue ÖPNV-Konzepte: Beachtet werden sollte\, dass eine
  dauerhafte Wohnnutzung in dieser Lage den Zukunftsplanungen der Stadt im 
 Hinblick auf neue Konzepte für den Ausbau des öffentlichen Personennahverk
 ehr entgegenstehen dürfte. Bedrohung für Stadtklima: Eine Versiegelung der
  Gleisbrache hätte zudem eine deutliche Verschlechterung des Stadtklimas i
 n der gesamten westlichen Innenstadt zur Folge. Die klimatische Bedeutung 
 des freien begrünten Westkreuzes als Kaltluftzufuhrschneise ist für diejen
 igen in Anrainerwohnlage täglich spürbar und kann beim Begehen der Kleinga
 rtenanlage von jedem selbst erfahren werden. Innerstädtische Freiflächen w
 ie die planungsrelevante\, die sich aus den genannten Gründen nicht für di
 e Bebauung eignen\, sollten unbedingt als Grünflächen erhalten bleiben\, w
 eil erfahrungsgemäß einmal versiegelte Flächen auf Generationen versiegelt
  bleiben und wir heute auch die Verantwortung gegenüber künftigen Generati
 onen haben\, diesen ein halbwegs gesundes Stadtklima zu erhalten. Die auch
  für Berlin/Brandenburg vorhergesagten Risiken der Klimaerwärmung und Vers
 teppung werden ihr Übriges tun\, dass die klimatische Notwendigkeit solche
 r Freiflächen im Ballungsraum Berlin künftig erheblich zunehmen wird. Voll
 ständiger Erhalt der Kleingärten Bei der städtebaul. Neuordnung sollten di
 e bestehenden Kleingärten komplett erhalten und in das Gesamtkonzept einge
 bunden werden. Dies entspricht den Anforderungen des „Landschaftsprogramme
 s“ und auch der Beschlusslage in der Bezirksverordnetenversammlung in Char
 lottenburg-Wilmersdorf vom 13./14.7.2016\, (vgl. Drucksachen der Bezirksve
 rordnetenversammlung\, 4. Wahlperiode\, DS-Nr. 1699/4) http://www.berlin.d
 e/ba-charlottenburg-wilmersdorf/politik/bezirksverordnetenversammlung/onli
 ne/vo020.asp?VOLFDNR=5969 Wichtige soziale Bedeutung: Die Laubenkolonie er
 füllt zudem eine wichtige soziale Funktion. Sie bietet einen Ort der Begeg
 nung für Jung und Alt\, deutsch und nicht-deutsch\, vermögend und nicht-ve
 rmögend\, studiert und nicht-studiert. Die Pächterschaft spiegelt die Zusa
 mmensetzung der Stadtbevölkerung mit einem deutlichen Anteil von Pächtern 
 auch aus nicht-deutschen Kulturkreisen wider. Die Kolonie gibt so Stadtbew
 ohnern aus allen Schichten die Möglichkeit\, sich in einer Atmosphäre von 
 gegenseitigem Respekt\, Rücksichtnahme und gemeinsamer Verantwortung für d
 ie Organisation der Kolonie zu begegnen. Dieser Begegnungsort für untersch
 iedlichste Menschen in einem egalitären Umfeld ist ein Beispiel für gelebt
 e Inklusion und Integration und kann daher in seiner sozialen Bedeutung ni
 cht hoch genug bewertet werden. Kostenloses Naherholungsgebiet: Mit der öf
 fentlichen Nutzbarkeit spielen die Kleingartenanlagen eine wesentliche Rol
 le für das grünflächenbezogene Erholungsangebot der Stadt\, ohne diese etw
 as zu kosten. Durch den Bestand an öffentlich nutzbaren Freiflächen werden
  die Kleingartenanlagen auch von einer Vielzahl „Nichtkleingärtnern“ (Spaz
 iergängern\, Kindergartengruppen\, Besuchern der Vereinshäuser mit ihren F
 reisitzen) stark frequentiert. Dabei dienen die Kleingartenanlagen als Erh
 olungsgebiete auch für die umliegenden Wohngebiete. Bildungsansätze: Eine 
 Einbindung der Kleingärten und der Expertise der Kleingärtner in das Gesam
 tnutzungskonzept kann einen beachtlichen Mehrwert für die erholungssuchend
 en übrigen Nutzer schaffen (Education-Projekte für Kindergärten und Schule
 n/angeleitetes urban gardening auf derzeitigen Freiflächen u.s.w.). Ertrag
 squelle: Neben der gesellschaftskulturellen Bedeutung von Kleingärten kann
  die öffentliche Hand von Kosten für regelmäßige Pflege\, Bewässerung in d
 en betreffenden Bereichen entlastet werden\, sogar Pachteinnahmen erzielen
 \, die u. a. der Ausgestaltung / Pflege der restlichen Freiflächen zu Gute
  kommen könnten. Sicherheit/Pflege: Die Präsenz der Kleingärtner wird im P
 arkbereich eine ordnende Wirkung entfalten\, was dazu beitragen wird\, die
  in anderen städtischen Freiflächen vorhandene Kriminalität (v.a. Drogen) 
 und die Vermüllung deutlich einzudämmen. Dies erhöht die Sicherheit für di
 e Parknutzer und reduziert die Kosten für Bewachung und Pflege des Parkgel
 ändes. Verbesserung Stadtklima: Nicht zu vernachlässigen ist der positive 
 Effekt der Verdunstungskühlung auf die durchströmende Luft\, die als Kaltl
 uftschneise für die Charlottenburger Innenstadtlagen zwingend erforderlich
  ist. Dieser Effekt wird erst durch die Bewirtschaftung und durch das Gieß
 en und Wässern in den Kleingärten in dem Maße ermöglicht\, wie er in großf
 lächigen Parks oder Gleisbrachen nicht annähernd zu erzielen wäre. Ökolog.
  Schutzwürdigkeit von Kleingärten: Die Kleingärten sind ökologisch in beso
 nderem Maße schutzwürdig. Im Gegensatz zu den Trockenrasen und Waldflächen
  des derzeit nicht kleingärtnerisch genutzten Bereiches weisen die Kleingä
 rten eine diversifiziertere Flora auf\, die Insekten (v.a. auch bestäubend
 e Insekten wie (Wild-) Bienen\, Hummeln aber auch Schmetterlingen und Wein
 bergschnecken) einen Lebensraum bietet. Auch ziehen die Kleingärten eine V
 ielzahl von Vogelarten (darunter Gartenrotschwanz und Kuckuck)\, Kleinsäug
 ern (darunter Fledermäuse) und Amphibien (darunter Eidechsen\, Molche und 
 Kröten) an. Widersprüchliche Planung Dem angeführten Argument der Unterver
 sorgung mit öffentlichen Grünflächen (insbesondere im Stadtteil Halensee) 
 und daraus resultierendem Erfordernis der öffentlichen Erschließung der Fl
 ächen um das Westkreuz widerspricht die Umwidmung der vorhandenen Grünfläc
 hen südlich der Stadtbahn entlang der Heilbronner und Gervinusstraße zu Ba
 uflächen (Flächen M2 und W1). Hier würden vorhandene und dringend erforder
 liche Grünflächen überbaut\, statt sie weiter zu entwickeln. Die dafür ver
 meintlich zur Kompensation vorgesehene Grünfläche entlang der Rönnestraße\
 , auf der nördlichen Seite der Stadtbahn ist zum einen von Halensee weiter
  entfernt und durch die Stadtbahn abgetrennt. Zum anderen ist die Fläche i
 n Realität nur die Böschung des S-Bahndammes\, der nicht annähernd die Mög
 lichkeiten bietet oder das Potential der Grünflächen (Bereich W1 und M2) a
 n der Heilbronner und Gervinusstraße aufweist. Arbeitskreis WestkreuzGarte
 n Den Gärten der Bahn-Landwirtschaft im Unterbezirk Charlottenburg im Bere
 ich Westkreuz stehen in den nächsten Jahren größere Veränderungen bevor. D
 er Arbeitskreis WestkreuzGarten wird sich an diesem Prozess konstruktiv be
 teiligen. Folgende Punkte stehen im Fokus des Arbeitskreises: - Öffnung un
 d Durchwegung der gesamten Kolonie. - Östlicher Zugang zum S-Bhf. Westkreu
 z. - Entwicklung einer Parkanlage im Bereich südlich der Stadtbahntrasse. 
 - Verkauf des südlichen Bereichs an einen Investor zwecks Wohnungsbau. - S
 anierung der Stadtautobahn am Dreieck Funkturm im Nord/Westbereich. Anspre
 chpartner: Sprecherkreis: Jan Winkler\, Marcus Pietsch\, Marc Bennett E-Ma
 il: sprecher@WestkreuzGarten.de ​ ----------------------------------------
 --------------------- Erholungsoase statt Brache am Westkreuz http://www.i
 mwestenberlins.de/erholungsoase-statt-brache-am-westkreuz/ (04.11.2017) --
 ------------------------------------------------------------ http://www.be
 rlin.de/ba-charlottenburg-wilmersdorf/verwaltung/aemter/umwelt-und-natursc
 hutzamt/naturschutz/freiraumplanung/artikel.563334.php -------------------
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